Checkliste für die erste ambulante Chemotherapie

  • Taxischein für die Fahrt, Telefonnummer des Taxiunternehmens, Mobiltelefon
  • Überweisung des Facharztes
  • Soweit nicht bereits erledigt: Aufklärungsbogen zur Chemotherapie
  • Liste mit Deinen Fragen
  • So Du (noch) nicht von der Zuzahlung befreit bist: Bargeld, möglichst klein gestückelt. Bis zu 100 Euro Zuzahlungen können pro Termin für die Infusionen und Begleit-Medikamente anfallen.
  • In manchen Krankenhäusern sind Begleitpersonen nicht zugelassen. Aber: Du kommst in Kontakt mit anderen Patientinnen, es gibt für die Schwestern immer etwas zu tun, es gibt viel Neues zu hören – Du wirst eigentlich keine Zeit haben, Dir von jemandem die Hand halten zu lassen.
  • Getränke und etwas zu Essen für etwa vier bis sechs Stunden. Üblicherweise gibt es Getränke und manchmal auch Mittagessen in der Klinik. Da Du das noch nicht weißt, solltest Du diesmal aber vorsichtshalber vorsorgen.
  • Bonbons – manche Medikamente verursachen einen Metallgeschmack im Mund, den Du so überdecken kannst
  • Handschuhe und dicke Socken – bei manchen Chemos werden Hände und Füße in Eis gepackt, um die Nervenenden zu schonen.
  • Eine Beschäftigung, um Wartezeiten zu überbrücken (z.B. Lektüre, Strickzeug…).
  • Kopfhörer für Musik, um Dich abzuschotten, wenn Du nicht reden möchtest, oder um Dich abzulenken, wenn Du mit den Händen im Eis kein Buch lesen kannst. Aufgrund der häufigen Unterbrechungen sind Hörspiele eher nicht geeignet.
  • Stoffbeutel für die Medikamente, die Du erhältst.
  • Etwas zum Schreiben – Du wirst sehr viele Medikamente kennenlernen, Vorschriften bekommen, wie diese einzunehmen sind, und vieles erfahren, was Du tun oder lassen sollst. Checklisten dafür gibt es leider noch nicht überall. Statt Dir Uhrzeiten zu notieren, wann Du die Tabletten einnehmen musst, kannst Du Dir auch gleich den Wecker im Handy einstellen.
  • Bequeme Kleidung
  • Einen Talisman, Mutmacher oder ein Kuschelkissen – wie du willst.
  • Die Gewissheit, dass nicht jede alle Nebenwirkungen mitmacht und dass jeder Zyklus anders ist.

 

Du schaffst das!